Kamikaze Kaito Jeanne – Manga Rezension

IMG_1522editedReviewed by Sabrina
Ich weiß nicht wie viele es von euch wissen, aber ich habe während meiner Teenie-Zeit viele Mangas gelesen. Nein, ich war kein Nerd, mir haben die Geschichten einfach gut gefallen. Neben meiner Liebe für Detektiv Conan habe ich hauptsächlich die Geschichten von Mangaka Arina Tanemura gelesen. Sie ist die Zeichnerin von diversen Shojo-Mangas, die sich an heranwachsende Mädchen richten. Mein Lieblingsmanga von ihr ist und bleibt Kamikaze Kaito Jeanne, den ich sogar damals im japanischen Original erworben habe.

Marron Kusakabe ist eigentlich ein ganzes normales 16 jähriges Mädchen, doch was niemand weiß ist, dass sie die Reinkarnation der französischen Kämpferin Jeanne d’Arc ist. Mit der Hilfe von Gott und dem Grundengel Fynn Fish, kann sie sich in Kaito Jeanne verwandeln, wodurch es ihr möglich ist Dämonen zu bannen. Diese verstecken sich in Bilder und Gemälde, um die Menschen böswillige Ding tun zu lassen. Doch nicht nur Jeanne ist hinter den Dämonen her, auch der vom Teufel gesandte Kaito Sindbad hat es auf diese abgesehen.
Während sich Marron nachts mit Sindbad und Dämonen herumschlagen muss, muss sie tagsüber die Schulbank drücken. Ihre beste Freundin Miyako und ihr Klassenkamerad Minazuki machen das Schulleben ein bisschen erträglicher. Dann taucht eines Tages auch noch der gutaussehende Chiaki in Marrons Schule auf und wirbelt Marrons Leben völlig durcheinander.

IMG_1528editedBevor ich auf den Manga aufmerksam wurde, habe ich mit großer Liebe die Anime-Serie geschaut: Jeanne, die Kamikaze-Diebin. Die Serie war super, doch muss ich gestehen, dass ich die Story des 7-bändigen Mangas wesentlich besser finde. Natürlich ist die Grundidee beim Manga und Anime gleich und da der Anime auf dem Manga basiert, gibt es auch viele Episoden, die auch im Manga vorzufinden sind. Trotzdem finde ich die einzelnen Stories im Manga besser als im Anime, aber das ist einfach meine persönliche Empfindung.

Die Geschichte rund um Marron, Chiaki, Miyako und Minazuki ist witzig, nachdenklich, traurig, aber auch romantisch. Es geht um Liebe, Freundschaft, Schule, Verrat, Vertrauen und Angst. Ich finde, dass Arina Tanemura eine ganz tolle Geschichte geschaffen hat, die viele Elemente toll miteinander verbindet.

Ein weiterer großer Teil dieser Serie ist Religion. Aber bevor ihr hier Schluss macht und aufhört zu lesen, weil ihr kein Fan von Religion seid und wenig bis gar nichts damit anfangen könnt (so wie ich!), möchte ich euch beruhigen: Arina Tanemura versucht in keinster Weise dem Leser das Christentum aufzudrängen. Lasst es mich versuchen zu erklären:
Marron erhielt durch Grundengel Fynn Fish den Auftrag Gottes als Kaito Jeanne die Dämonen auf der Erde zu bannen. Das ist genauIMG_1547edited wie damals zur Zeit der echten Jeanne d’Arc, die u. a. durch Erzengel Michael den Auftrag Gottes erhielt Frankreich aus den Zwängen Englands zu befreien. Da Jeanne d’Arc angeblich im Auftrag Gottes handelte, musste Arina Tanemura auch den Gottes-Aspekt in diese Manga-Reihe einbauen, da Marron ja die Reinkarnation von Jeanne d’Arc ist. Das ganze Religions-Aspekt ist somit nur Teil der Geschichte und ist nicht dazu da jemanden zu bekehren oder vom Christentum zu überzeugen.

Jeanne d'ArcApropos Jeanne d’Arc. Obwohl ich mit Religion so gar nichts am Hut habe und ich auch nicht gläubig bin, fasziniert mich ihre Geschichte unheimlich. Der Anime und der Manga haben ganz sicher viel dazu beigetragen. Jeanne d’Arcs Geschichte ist einfach einzigartig. Ich finde es toll, dass sie damals ihre göttliche Gabe für etwas genutzt hat, um anderen Menschen zu helfen. Auch als sie verraten, von den Engländer gefangen genommen und als Hexe auf dem Scheiterhaufen von Rouen verbrannt wurde, hat sie nicht von ihrem Glauben losgelassen. Jeanne d’Arc war definitiv eine starke Frau.

IMG_1540editedDer Zeichnenstil von Arina Tanemura ist atemberaubend und wunderschön. Arina liegen die Geschichte und vor allem die Charaktere sehr am Herzen, was man daran erkennen kann, dass diese mit viel Liebe zum Detail gezeichnet worden sind.
Neben den Zeichnungen innerhalb der Geschichte, bin ich auch ein großer Fan der Kapitelbilder, die extra für die jeweiligen Kapitel angefertigt wurden. Die Kapitelbilder sind später in einem farbigen Artbook zusammengestellt worden, welches im Schrank eines echten Fans nicht fehlen darf (bei mir auf jeden Fall nicht! 😉 ).

Wer Arina Tanemura nicht kennt, wird sie aber im Laufe der Manga-Reihe kennenlernen. Innerhalb der Kapitel tauchen am Seitenrand vereinzelt “Arinas kleine Atempausen” auf. In diesen Spalten spricht sie z. B. über sich als Person und Mangaka. Es werden aber auch Fragen ihrer Fans beantwortet und zusätzliche Informationen zum Manga gegeben. Auch ihre Zeichenassistenten tauchen des Öfteres Mal in ihren Spalten auf.
Ihre offene Art und die Art und Weise mit ihren Fans umzugehen, macht sie zu einem tollen und sympathischen Menschen.

Wenn ihr Mangas mögt und auch auf Magical Girl Geschichten steht, dann ist Kamikaze Kaito Jeanne genau die richtige Manga-Reihe für euch.

Happy Reading - sabrina

Hier sind die Links für die einzelnen Bände:

Band 1 | Band 2 | Band 3 | Band 4 | Band 5 | Band 6 | Band 7


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